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ProSTEP iViP etabliert Smart Systems Engineering

Noch im Dezember letzten Jahres trafen sich fast 70 Experten aus Industrie und Forschung, um das neuste Projektvorhaben des ProSTEP iViP Vereins zu diskutieren und zu schärfen. Die hohe Teilnehmerzahl, mitten in der Endjahresralley, hat die Aussagen vieler unterstrichen: Die Zeit ist reif für “Smart Systems Engineering”.

Eröffnet wurde der Tag mit der Präsentation der Ergebnisse der jüngsten ProSTEP iViP Feldstudie. Die Kernaussage ist deutlich: Um Systems Engineering in der Industrie erfolgreich zur Anwendung zu bringen, braucht es Smartness – angefangen bei den Methoden, bis hin zu den Software-Werkzeugen. Es gilt die Lücken zu finden und zu schließen, die heute noch eine pragmatische Anwendung von Systems Engineering verhindern.

Statt Super-Standards und –Schnittstellen, werden smarte Collaboration-Standards benötigt, die Herstellern und Zulieferern erlauben, zusammen zu arbeiten. Es gilt aus den Erfahrungen der Vergangenheit zu lernen und den Weg für innovative Ansätze frei zu machen. So wie beispielsweise Edison, der die Glühbirne nicht erfunden hat, sondern ‚nur’ eine funktionierende Lösung der breiten Masse zur Verfügung gestellt hat.

Das ProSTEP iViP Projekt “Smart Systems Engineering” ist auf zwei Jahre terminiert und wird Anfang 2012 starten. In der ersten Projektphase werden Interaktionsszenarien zwischen Herstellern und Zulieferern erarbeitet. Die dann als Grundlage zur Erarbeitung von effizienten Methoden und Schnittstellen herangezogen werden, deren Wirksamkeit dann auch anhand von Demonstratoren dargestellt werden.

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