Energiemanagement von Schneider Electric erfüllt Vorgaben der DIN EN 16001

Schneider Electric setzt bei seinen Bürogebäuden auf ein konsequentes Energiemanagement. Das Unternehmen wurde in diesem Bereich nun nach den Vorgaben der DIN EN 16001 zertifiziert. Die dabei gewonnenen Erfahrungen kommen künftig auch Schneider Electric-Kunden zugute.

Energiemanagement ist bei Schneider Electric ein globales Thema. So wurde im Juni 2011 das französische Stammhaus Le Hive bei Paris mit dem internationalen Standard ISO 50001 für sein Energiemanagement zertifiziert. Die hierzulande verwendete DIN EN 16001 regelt Dokumentation und Maßnahmen, mit denen Unternehmen sämtliche Verbrauchsdaten zu Strom, Gas und Wasser erfassen müssen. Die Einführung eines betrieblichen Energiemanagementsystems zahlt sich langfristig aus: So bekommen ab 2013 nur noch die Unternehmen Energiesteuerermäßigungen, die solche Konzepte implementiert haben. Bei Schneider Electric Deutschland wurden neben den Bürogebäuden in Ratingen auch die Produktionsstandorte in Wiehl und Drolshagen nach der DIN EN 16001 bewertet. Im nächsten Schritt sollen mit Lahr, Seligenstadt und Sondershausen die restlichen deutschen Standorte folgen.

 Rada Rodriguez, Deutschlandchefin von Schneider Electric, erklärt: „Wir haben erkannt, dass Energiemanagement-Konzepte insbesondere an den Produktionsstandorten große Einsparpotenziale bieten, da hier sehr viel Energie benötigt wird. Unser Ziel ist es, unsere Energiekosten dieses Jahr um vier Prozent zu senken und so die Wirtschaftlichkeit und Rentabilität zu erhöhen. Wir haben den Vorteil, dass wir das gesamte Energiemanagement mit unseren eigenen Lösungen realisieren können. Das ist ein Know-how, von dem auch unsere Kunden profitieren können." (Bild)

Datenerfassung mit eigenen Systemen
Für die Ermittlung der Energieverbrauchswerte kommen Messgeräte und Netzanalysatoren der PowerLogic-Reihe zum Einsatz. Diese nehmen an den Hauptverteilern den Stromverbrauch auf und speichern die Werte aller Standorte in einer SQL-Datenbank. Anschließend werden die Daten mit der Schneider Electric Software ION Enterprise zentral in Ratingen ausgelesen und visualisiert. Dank der Reportingfunktion von ION Enterprise kann das Unternehmensmanagement auf einen Blick sehen, wo energieeffizient gearbeitet wird und wo Energiefresser die Budgets belasten. Für diese Bereiche können dann Maßnahmenkataloge erstellt werden.

Nachhaltigkeit zahlt sich aus
Ein wichtiger Teil des Konzepts ist die Mitarbeitermotivation. So machen sich schon kleine Verhaltensänderungen positiv bemerkbar: Wird die Docking-Station des Laptops über intelligente Steckdosen nach Feierabend statt in den Stand-By-Modus komplett abgeschaltet, spart das Strom. Dafür werden die Angestellten vor Ort gezielt geschult. Des Weiteren steht für Schneider Electric auch der Energieverbrauch der Produktionsprozesse auf dem Prüfstand: Weil modernere Maschinen und Anlagen weniger Energie benötigen, lohnt es sich auch, über Investitionen in diesem Bereich nachzudenken

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