CAE-Dienstleister feiert Jubiläum

Das Ingenieurbüro Huß & Feickert (ihf), Simulationsdienstleister mit Sitz in Liederbach bei Frankfurt, feierte im Oktober sein 15-jähriges Bestehen. Das im Hochtechnologiebereich tätige Unternehmen beschäftigt 14 Mitarbeiter, zumeist Ingenieure, aus dem gesamten Bundesgebiet. Im Laufe der Jahre konnte sich ihf kontinuierlich vergrößern und so Arbeitsplätze für hochqualifizierte Mitarbeiter schaffen. Die Berechnungsspezialisten von ihf arbeiten für viele Großunternehmen aus der Automobilindustrie und deren Zulieferer, dem Anlagen- und Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt- sowie der chemischen und der Konsumgüter-Industrie als ein bedeutender und zuverlässiger Partner im Bereich der entwicklungsbegleitenden rechnerischen Simulation. Neben der neuesten Hardware setzt ihf aktuelle Berechnungssoftware, wie zum Beispiel ANSYS, LS-DYNA und die HyperWorks-Familie ein.

"Der Einsatz der Simulation bei der Entwicklung neuer Produkte wird bei unseren Kunden auch weiterhin ausgebaut, so dass einem kontinuierlichen Wachstum nichts im Wege steht. Wir sind breit aufgestellt und können unseren Kunden Dienstleistungen aus einer Hand anbieten", so Dr.-Ing. Wolfgang Feickert, einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter.

Das Dienstleistungsspektrum von ihf umfasst zurzeit vier Bereiche: Die Simulationsdienstleistung im Bereich Strukturmechanik, Crash, Dynamik, Festigkeit, Optimierung und Wärmeleitung sowie die experimentelle Dienstleistung, wie Modalanalyse und Schwingtests, gehörten von Anfang an dazu. Im Laufe der Jahre haben sich zusätzliche Arbeitsfelder in der Produkt- und Softwareentwicklung, der Durchführung von Schulungen im CAE-Umfeld sowie im Vertrieb von Hard- und Software entwickelt.

Im Kernbereich der computergestützten Simulation werden u.a. ganze Fahrzeuge im Vorfeld "im Rechner" auf ihre Crashsicherheit hin untersucht. Weitere spektakuläre Projekte sind die Simulation des von der ESO (European Southern Observatory) geplanten Großteleskops OWL (Overwhelmingly Large Telescope) auf Stabilität gegen Sturm und Erdbeben, der Nachweis der Berstsicherheit von Schiffsturboladern und die Berechnung der Lagerstruktur der fliegenden Sternwarte SOFIA der DLR und NASA.
Die Liste der Themen quer durch alle Bereiche der Technik ist lang. Die untersuchten Strukturen und Bauteile reichen von Microchips im Millimeterbereich bis hin zu Großteleskopen mit 100 m Durchmesser. Lange bevor die Produkte gebaut werden, wird bei ihf am Rechner die Konstruktion optimiert und die Gebrauchstauglichkeit überprüft. Durch den Wegfall von teuren Prototypen sparen die Kunden von ihf so erhebliche Entwicklungskosten und
-zeiten. Wollen Kunden die innovativen Simulationstechnologien selbst einsetzen, so bietet ihf die gesamte Prozesskette an - von der Umsetzungsplanung, der Schulung der Mitarbeiter bis zur Lieferung der Soft- und Hardware sowie die ergänzende eigene Automatisierungssoftware.

"Im Moment bauen wir unseren Bereich Softwareentwicklung aus und können in diesem Jahr unseren Kunden bereits einige interessante Softwareprodukte für das CAE-Umfeld zur Automatisierung von typischen Ingenieur-Arbeitsabläufen anbieten", resümiert Dr.-Ing. Armin Huß. DYNAMID und den Materialgenerator für die Identifikation von dynamischen Materialdaten, ImportWizz4Pic zur automatisierten Dokumentation von Berechnungsergebnissen und das Programm AutoFENA 3D zum dreidimensionalen Festigkeitsnachweis nach der FKM-Richtlinie.

Zur Qualitätssicherung der angebotenen Dienstleistungen setzt ihf ein nach DIN EN ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem ein, das ständig weiterentwickelt und verbessert wird. (rt)

Weitere Informationen finden Sie unter www.ihf-ffm.de

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