Automatische Dokumentation und Übersetzungsmanagement verbessert

Docufy hat das Redaktionssystem „Cosima go!“ überarbeitet. Version 6.0 kommt mit zahlreichen Verbesserungen und Arbeitserleichterungen: diese betreffen unter anderem einen neuen intuitiv bedienbaren XML-Editor und das automatisiertes Übersetzungsmanagement.

Zu den Anwendern des Redaktionssytems zählen unter anderem Unternehmen aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Mess- und Regeltechnik, Medizintechnik und der Softwareindustrie. Es ermöglicht einfache und schnelle Erstellung von professionellen Technischen Dokumentationen. Das Anfang November vorgestellte Release 6.0 soll die Arbeit für den Technischen Redakteur nun noch leichter und effizienter machen: Die Software lässt sich ohne Programmieraufwand an die firmenspezifischen Anforderungen im Redaktionsalltag anpassen. Beispielsweise können jetzt eigene Sicherheitszeichen hinzu konfiguriert werden, falls die erweiterte Liste der ISO-7010-konformen Sicherheitszeichen noch nicht ausreicht. Bei der Texterfassung im XML-Editor beschleunigen viele neue kleine Funktionen das Tagesgeschäft und sorgen damit für eine noch komfortablere und effiziente Pflege der Inhalte.

Daten, Topics und universeller verwendbar

Der Gedanke, dass es für den Nutzer viele Vorteile bringt, Inhalte in sogenannten „Topics“ zu organisieren, ist in dem Redaktionssystem nicht neu, spiegelt sich nun jedoch auch im Übersetzungsmanagement wider. So können jetzt beliebige Topics gemeinsam in einem Übersetzungsauftrag zusammengefasst werden. Ein neuer Wizard begleitet durch das Übersetzungsmanagement. Mit wenigen Klicks lassen sich so Übersetzungsaufträge definieren – der rest läuft automatisch im Hintergrund.

Coti für Austausch mit Translation-Memory-Systemen

In Version 6.0 ist erstmalig die vom Dercom-Verband entwickelte herstellerneutrale Schnittstelle zwischen Redaktionssystemen und Translation-Memory-Systemen, genannt „COTI“ (Common Translation Interface), implementiert. Abgesehen von herstellerspezifischen oder projektbezogenen Schnittstellen zwischen einzelnen Systemen, existierte bis dato kein relevanter Standard, der diesen Datenaustausch regelte. Die Sprachenvielfalt im Exportland Deutschland wird aber immer größer und die Time-to-Market Zeiten im Zeitalter von Industrie 4.0 immer kürzer. Die Dokumentationsabteilungen der Unternehmen stehen daher unter massivem Druck, immer schnellere und trotzdem qualitativ hochwertige Übersetzungen zu liefern und zu verwalten. Dank Coti und dem automatischen Datenaustausch werden Fehlerquellen im Datenverkehr zwischen Redaktionssystem und Translation Management System eliminiert und die Verwaltung der Sprachenvielfalt enorm erleichtert. Übersetzungsaufträge werden jetzt direkt und automatisch zwischen den Systemen ausgetauscht.

Industrie 4.0 und Datenaustausch

Docufy-Geschäftsführer Uwe Reißenweber erklärt: „Im Zeitalter von Industrie 4.0 ist es enorm wichtig, dass Unternehmen keine Dateninseln schaffen. Standardisierte Schnittstellen müssen den Austausch zwischen Softwaresystemen nicht nur firmenintern, sondern auch unternehmensübergreifend gewährleisten. Nur so können Unternehmen von den Möglichkeiten der Industrie 4.0 profitieren und damit zukunftsfähig sein.“

Dies unterstützt die Docufy mit kürzlich vorgestellten neuen Tools wie beispielsweise dem Publikationskonfigurator oder „Topic Pilot“. Ersteres ermöglicht in Cosima, Betriebsanleitungen auf Knopfdruck automatisch zu erstellen, zum Beispiel stücklistengetrieben für jegliche Maschinenvariante. Oder mit der neuen Publikationsplattform Topic Pilot, die Technische Dokumentation auf mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablet oder für das Internet verfügbar macht.

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